Implantate und Biomaterialien beim parodontalen Patienten
– was müssen wir beachten?


Implantate stellen ein anerkanntes Behandlungskonzept zum Ersatz von fehlenden oder nicht-erhaltungswürdigen Zähnen dar.
Durch die Verringerung der Häufigkeit an Zahnkaries rückt allerdings der parodontale Patient deutlich mehr in den Fokus der Implantatversorgung. Gerade Patienten mit einer vorbestehenden Parodontitis haben ein deutlich erhöhtes Risiko für biologische Komplikationen um Implantate. Dieses Risiko lässt sich jedoch durch gezielte Maßnahmen reduzieren.
Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Verbesserung der Weichgewebsverhältnisse z.B. durch einen Aufbau des Weichgewebes mit einer azellulären dermalen Matrix wie z.B. NovoMatrix. Ein zweiter wichtiger Aspekt stellt das Implantatsystem selbst dar. So ist bekannt, dass Hybrid-Implantate (wie Camlog Screw Line Promote oder Progressive Line Promote) ein geringeres Risiko für Entzündungen aufweisen, die einen Knochenrückgang zur Folge haben, da aufgrund ihrer Positionierung die prothetische Ankopplung weiter vom Knochen entfernt liegt als bei anderen Systemen.
Ziel dieses Webinar ist das Aufzeigen von wichtigen Faktoren, die das Risiko für biologische Komplikationen limitieren können.

